Einträge für Leben

Fröhliches Laptopbasteln

Das Laptop in halb zusammengebautem ZustandHeute habe ich mich hingesetzt und zwei Stunden darin investiert, ein Laptop wieder zusammenzupuzzlen, welches ich vor über einem Jahr auseinandergebaut habe, um einen Anhaltspunkt zu finden, warum es nicht mehr funktioniert. Dem Vorausgegangen war, dass mein Vati es mit einer Flasche Mineralwasser gegossen hatte. Da sich der Fehler nicht finden ließ (mittlerweile sind ein paar Grünspan-ähnliche Ablagerungen auf dem Mainboard erkennbar), lag es dann eine ganze Weile bei mir in Einzelteilen herum.
Da es nicht mehr hochfuhr, musste zudem für den Weiterverkauf die Festplatte gelöscht werden, die erstaunlicherweise noch komplett intakt ist. Im Gegensatz zu heutigen Laptops war hier von Vorteil, dass ich das Gerät eh schon fast vollständig auseinandergebaut hatte, denn die Festplatte liegt unter der Tastatur und ist dort noch mit dem Mainboard verschraubt. Nach dem Ausbauen wanderte sie in einen anderen Laptop und wurde mittels Darik's Boot And Nuke (DBAN) und American DoD 5220-22.M Standard Wipe ordentlich gelöscht.
Nun nach der Aktion habe ich zwar 5 kleine Schräubchen übrig und eine kleine Schraube fehlt, aber es hält bombenfest zusammen. eBay, ich komme!

Mein Chili-Tagwerk

Meine Chilipflanzen: Jalapeño, Rocoto Riesen und Nicht-Chili: supersüße PaprikaHeute habe ich nicht sonderlich viel gemacht, geschweigedenn geschafft. Aber auf einwas kann ich stolz sein: auf die drei Pflänzchen, die hinter mir stehen. Denn heute kamen in einem riesigen (140 x 100 x 80 cm) Paket, meine drei Pflanzen von pepper-king.de.
Einmal super-süße Paprika (was fürs Gemüt, trägt sogar schon 2 kleine Früchte) und noch zwei mildere Chilisorten (auf meine Bitte hin). Einmal Jalapeño und einmal Rocoto Riesen. Ich bin gespannt, was aus denen wird, denn der Transport hat sie doch arg mitgenommen: hängende gerollte Blätter, blasse Farbe und sogar ein wenig Blattverlust. Ich hoffe, das fängt sich.

Ach, noch ein Nachtrag: ja, ich werde morgen aufräumen, denn die Rocoto Riesen können ja nicht auf dem Subwoofer stehen bleiben :-). Außerdem hege ich gewisse Zweifel, dass ich die Verpackungen der Kaffeemaschine oder des Felgenbaums jemals wieder benötigen werde :-D.

Meine Sucht nach chööön charfem Chili

Beim Allabendlichen surfen stolperte ich soeben durch eine Blogparade über Krullis B.log, in dem er über seine Chilizucht schreibt.
Es ist zwar schon spät am Abend, aber ich glaube, sowas würd ich auch mal probieren. Ich brauche ja nicht gleich ein ganzes Gewächshaus voll, aber so ein Pflänzchen wäre schon was feines. Bisher habe ich immer geschrotete Chilischoten oder auch getrocknete verwendet, aber ich denke nichts kommt an eine frische heran, und dann auch noch aus eigener Aufzucht.
Wenn ich Döner essen gehe, guckt mich mein Kumpel schon immer seltsam an, wenn ich mir 1 - 2 Löffel Chilischrot (mit einem t) draufhaue.
Ich werde mich in den nächsten Tagen mal umsehen und umhören, welche Chilis man selbst in reiner Verdünnerlösung noch großziehen könnte (abgesehen davon, dass das den Geschmack vielleicht leicht verfälschen könnte), denn ich kann nur Schlafzimmerbedingungen liefern und keinen Acker. Je nachdem, wie meine Erfolge sind, werde ich was drüber schreiben. Es kann aber etwas dauern, bis zum Auskeimen braucht sowas gut 1 - 2 Wochen und die Früchte können auch ewig auf sich warten lassen. Man darf gespannt sein.
Mh... jetzt krieg ich aber Hunger. Ob ich morgen vielleicht mal wieder Chili con Carne mache?

Die Polizei raubt einem den Schlaf

Ich habe das Glück, nahe einem sehr belebten Kindergarten zu wohnen. Dieser Kindergarten bekommt etwa ein, zwei mal im Jahr Besuch der örtlichen Polizei. Nicht, weil die Knirpse ihre Kindergärtnerin mit einem Fleischerbeil in Schach halten, sondern weil es wiedermal Zeit für Aufklärung polizeilicher Art ist.
Natürlich wollen die Kleinen für Ihr stundenlanges geduldiges Zuhören (ich glaube ich idealisiere gerade aus Versehen etwas...) auch eine Belohnung, und die gibt es in Form der Polizeisirene, die sie so gern hören. Hoffentlich wird das kein ausgeprägter Charakterzug, sonst haben wir es bei den Kleinen von Gegenüber in naher Zukunft mit einer großen Bande Kleinkrimineller zu tun.

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Deutschland, deine Hausmeister

Eine AmselDer Tag war heute außergewöhnlich ereignislos. Erst erfahre ich, dass ich das Javaprojekt, auf das ich mit Biegen und Brechen hinarbeite, dieses Semester nicht mehr abgeben darf, aber ohne Probleme im Wintersemester abgeben kann und dann entschließe ich mich am Abend noch zu einer kleinen Waldtour - denn das Programmieren eines kleinen Auftrags in C wird doch komplizierter, als gedacht.
Doch was eigentlich heute am besten war, war meine Suche nach einem kleinen feinen Motiv für diesen Blogeintrag, der sich eigentlich nur mit dem heutigen - unspektakulären - Jogginglauf beschäftigen sollte. Kurz vor Ende meines Laufs suchte ich noch nach einem Motiv und fand eine Amsel (nichts weltbewegendes) zwitschernd auf der Dachrinne eines Hauses sitzen. Was solls, denke ich mir, vielleicht hat ja einer der Blogleser noch nie in seinem Leben eine Amsel gesehen. Ich packe folglich die Kamera aus meinem Rucksack aus, fahre den Zoom voll raus und versuche - durch Gegenlicht und trotzdem schlechte Lichtverhältnisse erschwert - ein brauchbares Foto zu bekommen.
Womit ich nicht rechnete: von hinten sprach mich jemand an. Ein älterer Herr von ordentlich genährter Statur mit angegrautem Bart und langsam grau werdendem Haar. Er fragte mich mit ungläubigem Unterton, was ich denn bitte hier fotografiere. Meine Erklärung mit der Amsel schien ihm ein wenig merkwürdig, doch er hatte schnell seine Brille gezückt, sah die Amsel, klopfte mir auf die Schulter und wünschte mir noch viel Glück. Interessant. Was ich erst nach einem Blick auf ein Werbeschild in der Nähe sah, war, dass das Gebäude das Haus eines Verlags war, der wohl Industriespionage vermutete, da ich seine Dachrinne ablichtete.

Flyer verteilen - wie macht mans richtig?

Zum Pressefest in Chemnitz war es wieder so: die Flyerverteiler waren los. "Wollen Sie diesen...", "Möchten Sie vielleicht...", "Darf ich Ihnen..." - nein, nein, und nochmals nein.
Doch es hing nicht daran, dass mir die Flyer vielleicht nicht zugesagt hätten, oder die Personen, die versuchten, mir diese zu geben, unsympathisch gewesen wären. Es lag einfach an der Art und Weise, wie man mir versuchte, die Werbung zu überreichen. Man ließ mir die Wahl, ob ich es nehme, oder nicht und wie das halt so ist, lehnt man, wenn man die Chance hat, die Werbung ab. Ein wenig Penetranz und die richtige Technik können durchaus nicht schaden, und dabei braucht man den Werbeempfänger nicht zu bedrängen und ihm meterweit bettelnd und flehend hinterherzulaufen, es geht einfacher:

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Einmal Softwaretechnologie im eigenen Saft, bitte!

Ich hatte zuerst noch die unbestimmte Hoffnung, dass es um 10.30 Uhr zu Prüfungsbeginn noch nicht ganz so heiß ist, leider hält Hoffen und Harren wie immer viele zum Narren. Bei Außentemperaturen von 28°C im Schatten schrieben wir unsere Prüfung für "Softwaretechnologie" in einem unklimatisierten Raum auf Sonnenseite, brutzelten vor uns hin und während die Prüfung fortschritt wurde es auch noch zunehmend schwüler. 80% meiner Energie verwendete ich auf die Prüfung, während ich die anderen 20% dafür einsetzte, ständig Wasser in mich nachzufüllen, sowie zu verhindern, dass Schweiß auf die Arbeit tropft.
Es war einfach eine erbärmliche Prüfungssituation, die uns da aufgetischt wurde. Der Professor stellte zu Beginn wie immer seine Frage, ob jemand sich nicht so fühle, dass er die Prüfung mitschreiben könne, auch wegen der Temperaturen, aber man kann ja schlecht sagen, nur weil die Hitze unerträglich ist. Dann hat man ein Semester später, wenn man schon einen Großteil vergessen hat, wieder die Ehre.
Nachdem die Prüfung geschafft war, verließen die meisten fluchtartig und mit hochrotem Kopf den Raum. Ich verschwand auch erstmal auf Toilette - um meine Hose zu trocknen. Auf den blanken Holzklappen, auf denen man herumrutschen musste, war das Sitzen eine Qual.
Hoffentlich geht es nächstes mal in einen der neueren Räume mit Klimaanlage oder bei der Planung wird wenigstens beachtet, keine Räume auf der Sonnenseite zu vergeben. Aber in den nächsten Tagen wird das Problem wohl gegessen sein, so wie das hier gerade schüttet.

Erstmal Pause

Ah... endlich Wochenende. Ach 'ne, halt. Quark. Leider nur Mittwoch, aber der einzige Tag in dieser Woche, an dem ich keine Prüfung schreibe *ächz*. Wird aber auch langsam mal Zeit für ein Päuschen.
Am Montag ging es mit "Diskreter Mathematik für Informatiker" los. Das Fach war genauso fürchterlich wie der Name und ich muss gestehen, dass ich die Prüfung jetzt in der 1. Wiederholung geschrieben habe. Aber mit einem blendenden Gefühl. Die Aufgaben ließen sich lösen wie Salz in Kochwasser und bis auf zwei kleine Blackouts ("Wieviele Möglichkeiten gibt es, ein Passwort mit 6 Stellen zu bilden, wenn mindestens ein Buchstabe und mindestens eine Zahl darin vorkommen sollen? Alle Buchstaben sind Großbuchstaben.", sowie "Zeichnen Sie einen Graphen, der selbst nicht planar ist, dessen echte Teilgraphen von G jedoch alle planar sind." [wäre ein K5 gewesen]) lief alles gut. Mal schauen, durchgefallen bin ich da denke ich nicht. Ich habe aber auch ordentlich dafür gelernt und das Wochenende inklusive Freitag beinahe komplett geopfert.
Dienstags dann kam "Betriebssysteme" dran. Klingt einfach, war es erstaunlicherweise auch. Aber das hing vielleicht auch damit zusammen, dass ich das 74 A4-Seiten umfassende Skript innerhalb eines Tages komplett durchgelesen (sowie verstanden und das wichtigste eingeprägt) hatte. Natürlich erfuhr ich dann, als die Prüfungsblätter ausgegeben wurden, dass wir noch 2 handgeschriebene Seiten eigene Notizen zum Stoff hätten mitbringen können... was solls, es ging auch ohne prima. Meine Schätzung: auf keinen Fall durchgefallen, ich denke 'ne 3.
Nun gehts in die Falle, dann heute Mittag noch ein paar Vorbereitungen für Donnerstag ("Softwaretechnologie") und Freitag ("Algorithmen und Datenstrukturen" in der 1. Wiederholung O_o) und am Abend zur weiteren Ablenkung Grillen mit ein paar Kumpels. Mjam!

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