Einträge für Leben

20-Minuten-Ziel erreicht!

Gestern war ich ganz normal joggen, aber erst 22.30 Uhr. Eigentlich wollte ich mich da gar nicht bewegen, da ich gegen 18 Uhr erfuhr, dass ich am nächsten Tag einen 20-minütigen Vortrag halten muss (ich dachte, ich hätte den erst nächste Woche), aber meine Nerven waren anderer Meinung.
Zur Entspannung gings also mal quer durch die relativ ruhigen Straßen hier und bin etwa 10 Minuten durchgejoggt. Danach gings mir wieder prima und ich konnte nach meinem vorherigen 3 1/2-stündigen Denkmarathon auch wieder über meinem Vortrag brüten.

Heute habe ich mal eine alte Strecke aus dem letzten Jahr wieder aufgewärmt, die mich direkt zu einem gemütlichen kleinen Park hier in der Gegend führt. In dem Park gibt es einen Ringweg unter Bäumen, schummerig durch goldgelbes Licht uralter Straßenlaternen erhellt. Für den Weg brauche ich bei meinem Joggingtempo rund eine Minute. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, mindestens 10 Runden zu schaffen. Die Uhr lief natürlich auch mit. Wieviele Runden ich letztendlich geschafft habe, weiß ich nicht. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Was ich aber weiß, dass ich satte 20 Minuten durchgejoggt bin - ein neuer persönlicher Erfolg! Danach war ich nicht mal wirklich alle, habe aber gespürt, dass es reicht und ich mich nicht überfordern sollte.
Wenn ich bedenke, dass ich, als ich anfing, nur 3 Minuten durchjoggen konnte, so freue ich mich über diesen gigantischen Fortschritt und hoffe durch stetiges Training irgendwann die 30 Minuten zu schaffen. Dann muss ich die Zeit nicht mehr steigern, die reicht völlig aus. Dann steigere ich nur noch das Tempo - und meine Verfassung.

Spieleabend in der Uni

Heute war meine letzte Praktikumsstunde schon 19 Uhr zu Ende. Zumindest eigentlich. Heute jedoch kam ich in den Genuss, eine halbe Stunde eher gehen zu dürfen. Hätte ich da schon gewusst, dass sich mein Zug um eine halbe Stunde verspäten würde, hätte ich lieber noch ein wenig sinnlos in der Fachhochschule im Netz gesurft.
Nun, es kam, wie es kommen sollte und schließlich war ich zur selben Zeit in Chemnitz, wie wenn ich mit dem Zug zur normalen Zeit gefahren wäre: Deutsche Bahn sei Dank. Angeblich fand das ganze wegen einer liegengebliebenen Lok statt. Das war wohl durch das "schlimme Unwetter" passiert (es regnete in Mittweida eine volle halbe Stunde... unglaublich).
In Chemnitz angekommen, warf ich noch schnell etwas bei BurgerKing ein, wollte meine Monatskarte an einem Automat kaufen, der meine EC-Karte auch nach dem 10. Versuch nicht lesen konnte, weshalb ein Freund mir das Geld ausgelegt hat und schlussendlich fuhr ich mit 2 Freunden zum Spieleabend in der Mensa der Technischen Universität Chemnitz. Eine Runde Munchkin in der Eiseskälte draußen (ich hatte nunmal nur kurze Sachen und Sandalen an - ohne Socken, versteht sich), sowie eine Runde Anno als Brettspiel in der Mensa, was eigentlich beinahe als 1:1-Kopie von "Die Siedler" (von Catan) durchgehen könnte, lediglich mit dem Effekt, dass einer meiner Freunde einen Piraten nicht bezahlen konnte und das Spiel augenblicklich verlor. Und das nach fast 2 Stunden Spielzeit, von der mindestens eine Stunde für das Lesen der furchtbar überkompliziert ausgedrückten Regeln draufging. Nächstes mal spielen wir dann lieber wieder das Original.

Diesen Tag eine gute Tat

Bild stammt von un.org
Mein Tag begann heute absolut verdöst. Wohl kein wunder, wenn man von 1.30 bis 7.35 Uhr schläft. Ein Kaffee Marke "soooo-große-Pupillen" (Hälfte Kaffee, Hälfte Milch und 5 Löffel Zucker) brachte mich dann aber zumindest erstmal auf die Beine.
Halb schlummernd im Chemnitzer Bahnhof angekommen, wollte ich mich auf einen Sitzplatz werfen, ignorant wie ich bin, den daneben mit meinem Rucksack blockieren und die 2 vor mir (ja, das war ein 4-Sitzer) durch meine lang ausgestreckten Beine verbarrikadieren.
Ich ahnte, nicht, dass mich - kurz nachdem ich mich langgemacht hatte - mich jemand ansprach. Erster Check des Gegenübers: etwa 1,80 groß, tiefschwarze, zurückgegeelte Haare, südländischer Typ. Eigentlich mache ich einen Bogen um solche Leute (zu schmierig), aber dieser Mann überraschte mich doch ordentlich. In nicht ganz sauberem, aber verständlichem Deutsch fragte er mich nach dem Weg zum Mittweidaer Landratsamt. Als Student Mittweidas weiß man natürlich sofort wo das liegt... außer, man fragt mich.
Trotz dass ich ihm erstmal nicht erklären konnte, wo er hin muss, musste ich sein leicht überschwängliches Kommunikationsbedürfnis stillen. Die, die mich kennen, wissen ja, dass ich nicht wirklich nein sagen kann :). Das folgende Gespräch war aber ganz interessant. Er ist gebürtiger Kosovo-Albaner und vor 14 Jahren nach Deutschland geflüchtet. 10 Jahre lebte er in Bremen, zog dann nach Dresden, wo er seit 4 Jahren lebt. 3 Brüder hat er im Kosovo verloren, er hat Angst zurückzukehren, obwohl es ihn nach seiner Heimat sehnt. Schön und gut, ergreifende Geschichte - aber was hat das mit dem Landratsamt in Mittweida zu tun?

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Gott, seh ich verwildert aus...

...aber das passt ja derzeit perfekt zu meiner Rolle als Waldläufer :D.
Soeben bin ich von meiner 30-minütigen Tour zurück und immerhin 13 Minuten durchgejoggt, kurze Pause und dann nochmal 4 Minuten. Langsam wirds wieder und nach einem kurzen tief nach den ersten 3 Minuten ging der Rest wie von selbst, aber ich überfordere mich lieber nicht.

Heute war es wesentlich dunkler im Wald als gestern. Vielleicht, weil ich 5 Minuten später gestartet bin, als gestern, aber vielleicht ists auch die hohe Luftfeuchte. Die war überhaupt ordentlich, auch ohne großartig zu joggen lief einem schon die Suppe. Aber wenigstens wurde einem nicht kalt - 19,5°C um 21 Uhr. Nicht übel.
Morgen werd ich einen Ruhetag einlegen, denn meine Fachhochschule geht sehr lange. Mit der Bahn bin ich erst 21 Uhr zu Hause. Aber unter Umständen holen mich morgen meine Eltern ;). Ein Service...

So gut gings mir lange nicht

Mein Schuh. Bild von laufsport-konrath
Ich bin faul. Und das ist mein Problem. Ich weiß seit sehr vielen Jahren, dass ich Bluthochdruck habe. Je eher ich mit Sport angefangen hätte, desto besser. War ich vor 5 Jahren noch ein absoluter Sportmuffel, und habe wirklich jede Sportart gehasst, so habe ich letztes Jahr meine Begeisterung fürs Laufen/Joggen entdeckt.

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Kollektive Schlafstörungen

Fotograf: Hannes E.
(Mond-Halo in Kanada bei -22°C)
Guten Mor*gähn*. Wie spät ist es... erst 8 Uhr. Aufgestanden bin ich heute natürlich schon 5.35 Uhr. Aber im Gegensatz zu gestern war das Schlafen ein Genuss.
Interessanterweise konnten gestern viele nur schlecht schlafen. Im Bekannten- und Freundeskreis klagten auf Nachfrage einige, sich nur hin- und hergewälzt zu haben und sehr viele waren kurz nach 3 Uhr nochmal aus ihrem flachen Schlaf aufgeschreckt - ich auch. Zufall?
Meine Theorie ist, dass an dem Tag die Luftfeuchte ausnehmend hoch war. Um den Mond herum war das interessante Phänomen einer Art Regenbogen (genau benannt: Mond-Halo) zu erkennen, und nicht nur bei Fernglasanwendung, sondern mit bloßem Auge (auch ohne Brille) deutlich erkennbar.
Leider bin ich kein Wetterforscher (geschweigedenn Lunarforscher), sondern nur ein armer, kleiner Informatikstudent. Hat vielleicht irgendwer da draußen mehr Informationen?

Einen großen Dank...

Vodafone Logo...an Vodafone. Warum? Für die LAN-Party haben wir uns von Vodafone eine UMTS-Testkarte geholt, die man 14 Tage kostenlos nutzen darf, anschließend aber mit 29,95 € pro Monat kontinuierlich das Konto schröpft (das sind bei einer mickrigen Mindestlaufzeit von 24 Monaten lächerliche ~720 €).
Gestern, übrigens 19 Tage nach Unterzeichnung des Vertrags, fiel mir wie Schuppen aus den Haaren, dass besagter Vertrag lieber spät als nie aufgelöst werden sollte. Daraufhin wurde kurzerhand eine Vorlesung in den Wind geschlagen und mit Bus und Bahn gings auf zum Vodafone Shop, wo man die UMTS-Karte entgegennahm und mich nach dem Vertrag fragte... und natürlich sofort moserte, dass der aber schon seit 5 Tagen volle Gültigkeit hätte.
Nach einem kurzen Gespräch mit der Chefin (die auch dabei war, als ich die Karte beantragte) nahm man dann die Karte aber doch zurück und ließ mich eine Vertragsstornierung unterschreiben. Den gestrigen Tag konnte mir nichts mehr versauen... 718,80 € gespart. Das wäre eine teure LAN gewesen...

Männertag: Sechs Stunden Autopflege

Heute bin ich zu einem Kumpel gefahren für einen winzigen Freundschaftsdienst. Ein klein wenig Autowäsche. Ein bisschen säubern hier, ein klein wenig schrubben da... tja, das wärs vielleicht für euch, aber wenn ich mit Auto putzen anfange, dann könnt ihr derweil einen Tagesausflug machen. Für mich war es in dem Sinne eigentlich auch einer.
Das ging allerdings erst, nachdem ich Autobatterie wieder eingebaut hatte, die ich am letzten Wochenende geplättet hatte. Wie? In dem man etwa eine Stunde mit Freunden ein paar Jumpstyle-Schritte zu flotter Hardstyle-Musik übt, dann durch ist, zu Burgerking fahren will, um ein wenig Eis zu futtern und sich wundert, dass der Motor keinen Mucks sagt. Anschieben hat nichts gebracht, also wurde kurzerhand der AVD gerufen.
Nachdem die Batterie also nun wieder ging und ich bei meinem Freund war, wurden erstmal noch in einer schweißtriefenden Aktion die ("etwas" festgerosteten) Winterräder gegen Sommerräder getauscht. OK, die Muttern ließen sich nur unter lautem Knirschen und Kreischen bewegen, was vorübergehende Passanten nach einem sich die Seele aus dem Leib schreienden Kind fahnden ließ, aber nach fast einer Stunde wären die Räder endlich - Dank WD40 - gewechselt.
Der 13-jährige Ford Escort meines Freunds schrie regelrecht nach Pflege. Gegen 14 Uhr haben wir mit dem eigentlich Putzen angefangen. Der Innenraum wurde ordentlich ausgesaugt und das Cockpit und alle Plastikteile entstaubt und dann mit Cockpitpflege behandelt. Die eingebrannten Kekskrümel vom Kroatienurlaub vor 2 Jahren gingen ähnlich gut weg wie heimisch gewordener Staub. Dann noch schnell alles mit Polsterschaum verkleckern, einreiben, abbürsten - voilá, der Innenraum sah bisher ungesehen sauber aus.
Dann gings außen weiter, und es war doch gerade erst 16 Uhr... dann kam noch ein Freund mit einer selbstgebackenen Donauwelle - ein Prachtstück wohlgemerkt, das erstmal verputzt werden musste.
Anschließend gings los mit der Außenwäsche. Erstmal mit einem ordentlichen Autoshampoo und warmem Wasser gewaschen, Scheibenpolitur aufgetragen, mit Reinigungsknete den ganzen Lack glasglatt gereinigt, mit einem speziellen Trockentuch getrocknet, mit einer recht stark abrasiven Politur unschöne Kratzer entfernt, dann mit einer feinen Politur das gesamte Auto nochmals tiefengereinigt, anschließend noch ein hochglänzendes synthetisches Wachs aufgetragen und dann wars auch schon 20 Uhr, wir geschafft, das Auto glänzend und der Grill langsam am Glühen. Mit Würstchen und Grillkoteletts wurde der Tag dann Beschlossen.
So muss ein Männertag sein.

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