Bunt gemischt: Programmierung, Blockchain, News, Problemlösungen

Bergfest und Autopflege

Das Logo unserer Seminargruppe auf den Bergfest-Poloshirts
Heute fand das Bergfest der Fachhochschule Mittweida statt. Teilweise war die Planung etwas undurchsichtig (verschiedene Angaben für Frühstückszeiten, vorverlegter Studentenumzug von der Mensa zum Markt etc.), aber die Zeit, die ich da war, war es ein turbulentes Vergnügen.
9.30 Uhr habe ich erstmal die Frühstücksmöglichkeit gesucht. Natürlich nicht ausgeschildert. Nachdem ich mich durchgefragt hatte, fand ich die Raumtür geschlossen vor, aber es gab noch was für mich: den allerletzten Teller mit 2 Brötchen, (ungebratenem) Speck, Schinken, Käse, einem leicht zermatschten, gekochten Ei und, da der Kaffee alle war, noch einen schwarzen Tee. Eigentlich hat das alles gar nicht so übel geschmeckt (den Speck hab ich lieber gelassen, das war dann doch etwas arg fettig), aber das Ei... abgesehen vom zermatschten Eindruck und dass das Eigelb sich direkt an der Schale befand, schmeckte es merkwürdig scharf, obwohl ich es nicht gesalzen hatte. Ein 7. Sinn riet mir, es lieber liegen zu lassen.
Auch gut war, wie ich später erfuhr, dass ich keinen Kaffee mehr bekommen hatte und dass ich auch keine Milch in meinen schwarzen Tee getan habe - denn selbige war bereits im Jahr 2007 verfallen. Autsch! Für ein Catering eigentlich ein "No Go".

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Gott, seh ich verwildert aus...

...aber das passt ja derzeit perfekt zu meiner Rolle als Waldläufer :D.
Soeben bin ich von meiner 30-minütigen Tour zurück und immerhin 13 Minuten durchgejoggt, kurze Pause und dann nochmal 4 Minuten. Langsam wirds wieder und nach einem kurzen tief nach den ersten 3 Minuten ging der Rest wie von selbst, aber ich überfordere mich lieber nicht.

Heute war es wesentlich dunkler im Wald als gestern. Vielleicht, weil ich 5 Minuten später gestartet bin, als gestern, aber vielleicht ists auch die hohe Luftfeuchte. Die war überhaupt ordentlich, auch ohne großartig zu joggen lief einem schon die Suppe. Aber wenigstens wurde einem nicht kalt - 19,5°C um 21 Uhr. Nicht übel.
Morgen werd ich einen Ruhetag einlegen, denn meine Fachhochschule geht sehr lange. Mit der Bahn bin ich erst 21 Uhr zu Hause. Aber unter Umständen holen mich morgen meine Eltern ;). Ein Service...

So gut gings mir lange nicht

Mein Schuh. Bild von laufsport-konrath
Ich bin faul. Und das ist mein Problem. Ich weiß seit sehr vielen Jahren, dass ich Bluthochdruck habe. Je eher ich mit Sport angefangen hätte, desto besser. War ich vor 5 Jahren noch ein absoluter Sportmuffel, und habe wirklich jede Sportart gehasst, so habe ich letztes Jahr meine Begeisterung fürs Laufen/Joggen entdeckt.

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Kollektive Schlafstörungen

Fotograf: Hannes E.
(Mond-Halo in Kanada bei -22°C)
Guten Mor*gähn*. Wie spät ist es... erst 8 Uhr. Aufgestanden bin ich heute natürlich schon 5.35 Uhr. Aber im Gegensatz zu gestern war das Schlafen ein Genuss.
Interessanterweise konnten gestern viele nur schlecht schlafen. Im Bekannten- und Freundeskreis klagten auf Nachfrage einige, sich nur hin- und hergewälzt zu haben und sehr viele waren kurz nach 3 Uhr nochmal aus ihrem flachen Schlaf aufgeschreckt - ich auch. Zufall?
Meine Theorie ist, dass an dem Tag die Luftfeuchte ausnehmend hoch war. Um den Mond herum war das interessante Phänomen einer Art Regenbogen (genau benannt: Mond-Halo) zu erkennen, und nicht nur bei Fernglasanwendung, sondern mit bloßem Auge (auch ohne Brille) deutlich erkennbar.
Leider bin ich kein Wetterforscher (geschweigedenn Lunarforscher), sondern nur ein armer, kleiner Informatikstudent. Hat vielleicht irgendwer da draußen mehr Informationen?

Einen großen Dank...

Vodafone Logo...an Vodafone. Warum? Für die LAN-Party haben wir uns von Vodafone eine UMTS-Testkarte geholt, die man 14 Tage kostenlos nutzen darf, anschließend aber mit 29,95 € pro Monat kontinuierlich das Konto schröpft (das sind bei einer mickrigen Mindestlaufzeit von 24 Monaten lächerliche ~720 €).
Gestern, übrigens 19 Tage nach Unterzeichnung des Vertrags, fiel mir wie Schuppen aus den Haaren, dass besagter Vertrag lieber spät als nie aufgelöst werden sollte. Daraufhin wurde kurzerhand eine Vorlesung in den Wind geschlagen und mit Bus und Bahn gings auf zum Vodafone Shop, wo man die UMTS-Karte entgegennahm und mich nach dem Vertrag fragte... und natürlich sofort moserte, dass der aber schon seit 5 Tagen volle Gültigkeit hätte.
Nach einem kurzen Gespräch mit der Chefin (die auch dabei war, als ich die Karte beantragte) nahm man dann die Karte aber doch zurück und ließ mich eine Vertragsstornierung unterschreiben. Den gestrigen Tag konnte mir nichts mehr versauen... 718,80 € gespart. Das wäre eine teure LAN gewesen...

Männertag: Sechs Stunden Autopflege

Heute bin ich zu einem Kumpel gefahren für einen winzigen Freundschaftsdienst. Ein klein wenig Autowäsche. Ein bisschen säubern hier, ein klein wenig schrubben da... tja, das wärs vielleicht für euch, aber wenn ich mit Auto putzen anfange, dann könnt ihr derweil einen Tagesausflug machen. Für mich war es in dem Sinne eigentlich auch einer.
Das ging allerdings erst, nachdem ich Autobatterie wieder eingebaut hatte, die ich am letzten Wochenende geplättet hatte. Wie? In dem man etwa eine Stunde mit Freunden ein paar Jumpstyle-Schritte zu flotter Hardstyle-Musik übt, dann durch ist, zu Burgerking fahren will, um ein wenig Eis zu futtern und sich wundert, dass der Motor keinen Mucks sagt. Anschieben hat nichts gebracht, also wurde kurzerhand der AVD gerufen.
Nachdem die Batterie also nun wieder ging und ich bei meinem Freund war, wurden erstmal noch in einer schweißtriefenden Aktion die ("etwas" festgerosteten) Winterräder gegen Sommerräder getauscht. OK, die Muttern ließen sich nur unter lautem Knirschen und Kreischen bewegen, was vorübergehende Passanten nach einem sich die Seele aus dem Leib schreienden Kind fahnden ließ, aber nach fast einer Stunde wären die Räder endlich - Dank WD40 - gewechselt.
Der 13-jährige Ford Escort meines Freunds schrie regelrecht nach Pflege. Gegen 14 Uhr haben wir mit dem eigentlich Putzen angefangen. Der Innenraum wurde ordentlich ausgesaugt und das Cockpit und alle Plastikteile entstaubt und dann mit Cockpitpflege behandelt. Die eingebrannten Kekskrümel vom Kroatienurlaub vor 2 Jahren gingen ähnlich gut weg wie heimisch gewordener Staub. Dann noch schnell alles mit Polsterschaum verkleckern, einreiben, abbürsten - voilá, der Innenraum sah bisher ungesehen sauber aus.
Dann gings außen weiter, und es war doch gerade erst 16 Uhr... dann kam noch ein Freund mit einer selbstgebackenen Donauwelle - ein Prachtstück wohlgemerkt, das erstmal verputzt werden musste.
Anschließend gings los mit der Außenwäsche. Erstmal mit einem ordentlichen Autoshampoo und warmem Wasser gewaschen, Scheibenpolitur aufgetragen, mit Reinigungsknete den ganzen Lack glasglatt gereinigt, mit einem speziellen Trockentuch getrocknet, mit einer recht stark abrasiven Politur unschöne Kratzer entfernt, dann mit einer feinen Politur das gesamte Auto nochmals tiefengereinigt, anschließend noch ein hochglänzendes synthetisches Wachs aufgetragen und dann wars auch schon 20 Uhr, wir geschafft, das Auto glänzend und der Grill langsam am Glühen. Mit Würstchen und Grillkoteletts wurde der Tag dann Beschlossen.
So muss ein Männertag sein.

Matthias gehts besser

Eigentlich ist die Nachricht nicht ganz taufrisch, trotzdem sollte ich es mal erwähnt haben, dass es meinem damaligen Fahrlehrer Matthias wieder wesentlich besser geht. Die Hirnblutung hat sich eingestellt, die Schwellung ist weg und er liegt nicht mehr in der Intensivstation, sondern macht schon seine ReHa. Die wird aber wohl noch eine lange Zeit dauern, denn Sprache und Bewegungsabläufe scheinen ziemlich mitgenommen zu sein. Wichtig ist aber, dass er noch lebt und auch eine Aussicht darauf besteht, dass er nach der ReHa nahezu normal weiterleben kann.
Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute und hoffe, dass er schnell und vollkommen genest.
Ich hoffe, er schaltet irgendwann mal wieder sein Diensthandy ein, darauf wird er wohl Dutzende von SMS haben, die ihm seine ehemaligen Fahrschüler geschickt haben, um ihm alles Gute zu wünschen.

Die LAN vom Wochenende

So siehts auf manchen Bildschirmen zur LAN aus
Fotograf: Tilmann Bach
Ich habe noch nirgends mit einem sterbenswörtchen erwähnt, dass ich dieses Wochenende auf einer mitorganisierten LAN-Party verbracht habe. Asche über mein Haupt.
Immerhin 51 Leute haben sich eingefunden - wir hatten zwar bis knapp über 70 geplant, aber es war gut, dass nicht so viele mehr kamen, denn irgendwie hatte man vor unserer Ankunft wohl ein paar Tische, die wir 1/2 Jahr zuvor gezählt hatten, vernichtet :P.
Die LAN war jedenfalls ein Erfolg - auch wenn uns das Turniersystem im Stich ließ und Spielpaarungen mehr oder weniger von Hand erzeugt werden mussten.
Bilder gibts übrigens unter www.lan-party-center.de.

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