Bunt gemischt: Programmierung, Blockchain, News, Problemlösungen

Kochen mit Freu(n)den

Ah... das Kochen mit Freunden ist doch jedes mal eine Offenbarung. Heute wurde sich als Ziel "Schweinesteak au four" (Steak mit Würzfleisch überbacken) gesetzt und auch erreicht. Selbstverständlich wurde das Würzfleisch ebenfalls selbstgemacht - eine Sache der Ehre und des Geschmacks. Da das Steak allein sehr verloren auf dem Teller ausgesehen hätte, wurden Linguini mit Knoblauch-Basilikum-Pesto dazu gereicht.
Ich scheine Glück zu haben, so viele Leute zu kennen, die nicht nur wissen, wie ein Kochlöffel (Choral: Ein was?) aussieht, sondern ihn auch zu benutzen wissen. Hört man sich mal so um, scheint es doch eher eine Seltenheit zu sein, dass junge Leute kochen können bzw. es gern tun.
Wenn ich nun auch noch sage, dass ich mit 2 männlichen Freunden gekocht hab, fangen einige schon an, in den Gelben Seiten zu wühlen, wie nochmal die Nummer der Herren in weiß war - die, die immer diese kostenlosen, hautengen modischen Jacken mit den vielen Schnallen (sind ja gerade in) mitbringen.
Ja, Klasse (und klasse zu kochen) ist eben doch noch nicht ganz ausgestorben.

Schlecht aufstehen kann den Tag versauen

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man sich den Tag allein dadurch versauen kann, wenn man schlecht geschlafen hat und dann auch noch schlecht geweckt wird.
Abgesehen davon, dass ich erst 0.30 Uhr ins Bett gegangen bin, obwohl ich wusste, dass ich heute 5.30 Uhr raus muss, hat mich mein Wecker irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt. Vollkommen desorientiert schaute ich mich in meinem Zimmer nach dem zerrüttenden Gepiepe um, schlug und fuchtelte danach, bis ich endlich die Taste für die Schlummerfunktion erwischte und wachte kurz vor 6 auf, mit leichtem Drehen und versuchte mich vergebens zu erinnern, ob ich aufstehen muss oder nicht.
Mal kurz in die Küche zu torkeln brachte schließlich Klarheit, ich vergaß anschließend noch Zähne zu putzen (ein Königreich für ein Mintsdrop), schlang ein übriggeblienes Stück Kuchen vom Vortag mit einem Glas in warme Milch eingerührten Eiskaffeepulvers herunter - in der Hoffnung, dass die 11% löslicher Kaffee darin ein wenig wacher machten - und stürzte zur Tür hinaus.
Nun sitze ich hier, kurz vor dem Beginn eines C++-Praktikums, trinke einen Schokoccino aus dem Automaten, der durch das Milchpulver schmeckt wie Zitronentee und schreibe in meinen Blog, da mich der Tag jetzt schon ankotzt.
Einwas gutes wird der Tag aber noch haben: Kochen mit Freunden. Es wird "Steak au four" geben. Dazu später mehr :).

Wie man sich mit Sommerrädern vergiften kann...

O.Z. 35th Anniversary
Man nehme 4 hübsche Sommerräder, die man in den nächsten Tagen aufziehen möchte und empfinde, dass diese noch deutlich mehr Glanz benötigten und greift zum Karosseriewachs der Top-Firma Meguiars. Anschließend komme man zum Entschluss, die Felgen der Räder ließen sich im Freien aufgrund des schlechten Wetters nicht behandeln und trage sie in den 2. Stock hoch (jedes Rad etwa 25 kg schwer).
Nach erfolgter Plackerei lagere man die Sommerräder im eigenen Schlafzimmer, in dem man sich auch sonst immer aufhält und trage großzügig Wachs auf jede Felge auf.
Nachfolgend entscheide man sich, das Wachs nicht mehr am selben Tag abzupolieren, lasse die Räder im eigenen Zimmer liegen, wundere sich über den derben Geruch nach Lösungsmitteln und lege sich am Abend nichtsahnend ins Bett.
Am nächsten Morgen erwache man dann mit dröhnendem Kopf, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, die sich gewaschen haben, trinke einen Kamillentee mit Honig zum Frühstück, den man 1/2 Stunde später beim Gebet an den Porzellangott wiedersieht und esse über den Tag verteilt ganze 3 Stück Zwieback, bis es einem gegen Abend wieder ein klein wenig besser geht.

Dieses Rezept klingt nur allzu idiotisch, leider habe ich es aus eigener Erfahrung schreiben können. Das ganze ist mir gestern passiert und auch heute ist der Schwindel immer noch nicht ganz weg. Da sieht man mal, wie dumm es sein kann, etwas fürs Auto innerhalb der eigenen 4 Wände anzuwenden.

Stundenlange Plackerei, aber toller Sound

Heute war ordentlich was zu tun, und das merk ich nicht nur daran, dass ich kaum die Hände über der Tastatur halten kann, weil meine Oberarme protestieren.
Der Wecker klingelte 10 Uhr. Viel zu früh natürlich. Also nochmal umdrehen, kurz wegnicken... der obligatorische Blick auf den Wecker... erst 12.15 Uhr. Mh... ordentlich, wie lange man sich umdrehen kann.
Jedenfalls traf man sich 15 Uhr schließlich vor der Mietwerkstatt - mein Halbbruder, sein Schrauberkollege und ich. Ein wenig Wartezeit später, es muss wohl gegen 16 Uhr gewesen sein, wurde es schließlich ernst. Auf die Hebebühne gefahren, Auto angehoben. Alles sieht ganz in Ordnung aus - bereit für eine neue Auspuffanlage.
Warum die sein muss? Nun, mein Auspuff entschied sich beim Wegfahren von einer Tankstelle dafür, die Fliege zu machen und mit einem lauten Knall auf der Straße zu landen. Da war auch nix mehr zu retten, schließlich hatte er alle zur Rettung nötigen Verankerungen feinsäuberlich mit abgerissen - 8 Jahre Rost machens möglich.
Nach dem Motto, wenn schon - denn schon, entschied ich mich für eine Anlage mit 2 Endrohren (oval) und machte mich auf Informationssuche. In Foren wurde ich schließlich fündig, mit solch interessanten Aussagen wie: "Das Wechseln der Auspuffanlage ist in 30 Minuten bis einer Stunde gemacht - es sei denn sie hat 2 Endrohre [ups...] oder ovale Endrohre [na Klasse -.-']." Perfekte Voraussetzungen also für ein sehr langwieriges Prozedere.
Man machte sich an die Arbeit. Der Endschalldämpfer hatte eh schon das zeitliche gesegnet, also kümmerte man sich um den Mittelschalldämpfer. Doch 8 Jahre Rost können nicht nur brüchig machen, sondern auch haltbar. Stellt euch drei Leute vor, zwei ziehen an einem Ende, der andere am anderen und nichts rührt sich. Nachdem es mit roher Gewalt nicht funktioniert hat, mussten ein paar Streicheleinheiten her - sprich: ich lieh mir eine Flex. Jedem Heimwerkervater steigen bei der puren Nennung dieses Geräts die Tränen in die Augen... was da schon an Fingern an dem Ding verloren gegangen ist... Mit der Präzision eines Gehirnchirurgs trennte unser Schrauberkollege schließlich, was nicht mehr zusammengehören sollte und mit Hammer und Schraubenzieher (der, da er nicht als Meißel geboren wurde, schnell das zeitliche segnete) wurde das Metall kurzerhand beugungswillig gemacht.
Der Rest ist schlussendlich ein einziger Kampf - Mittelschalldämpfer und Endschalldämpfer wiegen je gute 20 kg und wollen schon mal eine Stunde gestemmt werden, da man erst überall die Aufhängungen ranzufriemeln hat, bevor man loslassen darf. Der Einsatz dauerte ingesamt fast 4 Stunden. Fertig geworden sind wir dennoch nicht - das zweite Endrohr fehlt noch, es hat nicht gepasst, wird aber nächste Woche mit dem Elektroschweißgerät in die richtige Form gekitzelt ;).
Habe ich eigentlich schon erzählt, dass ich nach dieser Aktion nun auch noch 2 Stunden Bowling spielen war :D? Mit ausgeleierten Armen vom vielen Tragen und Halten, war dies ein Vergnügen der ganz besonderen Art... den anschließenden Gang in eine Disco habe ich dann aber doch abgelehnt, ganz so verrückt bin ich dann auch wieder nicht.
Ein Bild reiche ich übrigens nach ;).

Kann man eigentlich zu sehr feiern?

Letztes Wochenende war irgendwie zu viel des Guten. Ich sitze hier, mit nicht ganz zu verachtenden Rückenschmerzen sowie den letzten Ausläufern einer Migräne (ja, ich bin mit diesem Laster geschlagen :-(, wobei ich mich eher fühle als wenn mich selbiger überrollt hat), schlurfe durch die Gänge, da die Waden nicht so richtig mitmachen wollen und die Müdigkeit versucht sich erbarmungslos über mich herabzusenken, trotz äußerst gut durchschlafener Nacht von Sonntag auf Montag.
Dieser Sonntag hatte es wirklich in sich. Nun ja, eigentlich wars der Samstag, aber wenn man von 23 Uhr bis 5 Uhr im EMC Stollberg zu schnellen Technobeats tanzt (und dabei mit eiserner Enthaltsamkeit an Alkoholischem nur etwa 1 Glas Sekt zu sich genommen hat), dann kann man wohl eher sagen, dass man am Sonntag lange weg war.
Eh ich schlussendlich im Bett gelandet bin (und es draußen schon hell wurde und die Amseln zu Pflugschaaren einem mit ihrem Geschrei auf den Geist gingen), war es 7.30 Uhr und ich machte mir schon Gedanken, durchzumachen. Ein Glück entschied ich mich dagegen. Obwohl ich fast nichts getrunken hatte, außer Wasser (ja, man stelle sich vor, Wasser im Club!) und Cola, fühlte ich mich am nächsten morgen (ich bin schon 12.30 Uhr aufgestanden) ordentlich verkatert - starre, kraftlose Beine, müde und irgendwie zwickte da schon was in der rechten Schläfe...
14 Uhr hab ich dann noch einen letzten Verzweiflungsspaziergang in der warmen Frühlingssonne gemacht, aber dem Flackern, dass ich vor solch einer Migräne sehe, folgte letztendlich Übelkeit, und stechende lichtabhängige Kopfschmerzen. Aber das geschah mir recht, hatte ich mich am Sonntag doch wirklich maßlos überfordert. Wer zu 170 bpm versucht, mit Hardstyle und Running Man (meinem derzeitigen Lieblingsmove) den Beat mitzuhalten, kann ja nicht ganz dicht sein. Und nun krieg ich die Quittung...
Trotz allem war es ein toller Abend, aber nächstes mal werde ich mich eher verziehen. Von 23 bis 1 Uhr reicht auch, oder vllt. sogar eher?

Warum trifft es immer die Guten, die Besten, die Einzigartigen...

Alles Gute, Matthias!Es gibt Menschen, die bedeuten einem einfach viel mehr als andere. Dazu gehören (bei den meisten) die Eltern, die Geschwister, Freunde... in meinem Fall schließt dies auch meinen damaligen Fahrlehrer mit ein. Vor etwas mehr als einem Jahr hat mich Matthias, so heißt er, im Autofahren unterrichtet, ist manches mal an mir verzweifelt und hat mich aber mit Ruhe, Gelassenheit und einer Freundlichkeit, die Seinesgleichen sucht, schließlich dazu gebracht, die praktische Prüfung zu bestehen.
Er war umgezogen, hatte einen neuen Job in einer anderen Stadt bekommen, ich habe ihn lange nicht gesehen. Und nun, vor wenigen Wochen, erfuhr ich, dass es ihm sehr schlecht geht - Diagnose: Hirnblutung. Natürlich ist das nicht das Ende aller Tage, sage ich mir, bei der heutigen medizinischen Entwicklung kann man so etwas nicht nur überleben, sondern auch danach wieder nahezu voll einsatzfähig sein.
Heute habe ich nun mitgeteilt bekommen, dass sein Zustand sich sehr verschlechtert hat. In einem Kraftakt riss er sich vom Bett, alle Kabel abreißend und hinter sich herziehend und fiel schließlich erschöpft um. Um ihn keiner weiteren Gefahr durch sich selbst auszusetzen, versetzte man ihn in ein künstliches Koma.
Ich habe noch nie einem Menschen derart die Daumen gedrückt, dass er seine Krankheit doch bitte überstehe. Matthias hat es einfach nicht verdient. Ein solcher Ausbund an Liebenswürdigkeit hat kein Recht darauf, sterbenskrank zu sein!
Im Namen aller früheren Fahrschüler Matthias' möchte ich ihm alles Gute und eine erfolgreiche Genesung wünschen. Er darf den Kampf nicht aufgeben, die Hoffnung ist allgegenwärtig.
Sollte mich die Nachricht erreichen, dass sich sein Zustand so verbessert hat, dass er Besuch empfangen kann, so möchte ich zu den ersten gehören, die ihm eine weitere gute Genesung wünschen.

Ich liebe es...

Paar Fahnen auf dem Gelände der Messe LeipzigDamit meine ich nicht (zumindest nicht nur) köstliche Schnellimbisskettenverpflegung, sondern die Tricks, die heutzutage angewandt werden, um Gewinnspielteilnehmern größtmöglichen Schaden im Sinne von Werbung per Telefon, Post und E-Mail zukommen zu lassen.
Nichtsahnend auf der Webseite der Automobilmesse in Leipzig (kurz AMI) surfend, sah ich mich im Stande, ein paar Freikarten für die AMI bei diversen auf der Webseite angepriesenen Gewinnspielen zu ergattern. Die Firmen sehen durchweg seriös aus, einmal eins direkt von der AMI, eins von Lichtenauer, Radio PSR und Jump. Lichtenauer und Jump fielen raus, weil man dafür irgendwo anrufen oder 'ne Postkarte schreiben muss.
Das Gewinnspiel der AMI selber lief problemlos ab und die AGB sind kurz und knackig und frei von irgendwelchen ominösen "Ja, Sie könnten vielleicht doch mal irgendwann im Falle des Falles möglicherweise etwas gewinnen, wenn Sie uns Ihre Adresse, Vor- und Zuname, Geburtstag, Personalausweisnummer und Kreditkartennummer zur Verfügung stellen".
Anders beim Gewinnspiel von Radio PSR. Abgesehen davon, dass dieses Gewinnspiel vielmehr ein Glücksspiel ist, weil das Flashspielchen zur "Qualifizierung" keineswegs fair programmiert ist (ich habe 32 mal spielen müssen, um endlich zur Anmeldeseite zu gelangen, obwohl man doch nur raten soll, bei welchem der 8 Kandidaten das Auto stehen bleibt), sind die AGB ausladend formuliert, werden in einem schmalen Fenster angezeigt, damit man ordentlich scrollen muss und schwadronieren von Datenschutz, Datenweitervearbeitung... *gähn*... und - nanu - von Datenweitergabe. Die üblichen statistischen Zwecke werden als Strohmann in den Vordergrund gestellt und dann mal so im Plauderton verkündet
Wir ermöglichen Partnerunternehmen, Ihnen im Rahmen der werblichen Ansprache Informationen und Angebote zukommen zu lassen.

Weiter hinten lässt man einem dann aber (Dank deutschem Recht) die Möglichkeit, eine E-Mail an Radio PSR zu schreiben, damit die Daten nicht für Werbezwecke verwendet werden. Ich habs einfach mal gemacht. Ich bin gespannt, ob ich Post bekomme.

Erstmal hallo

Das da ist meine Hand (mit meiner Uhr), die an meinem Auto versucht zu zeigen, wie tief es jetzt geworden ist. Doch zu diesem Thema lieber später mehr... Erstmal hallo!

Nun, nachdem das Thema "Blog" vollkommen ausgekatscht ist, werde auch ich unter die Blogger ziehen. Getrieben von Freunden, aber vor allem von Verwandten, die mir eine exzellente zynische Art zu Schreiben unterstellen, habe ich mich durchgerungen und mich den Lasten der Einrichtung Serendipitys ergeben.
Nachdem jetzt - zumindest dem Anschein nach - alles läuft, wünsche ich dem geneigten Leser (oder gar der Leserin?) viel Spaß bei den Geschichten, die ich hier nun mehr oder minder regelmäßig zu erzählen gedenke, von alltäglichem Mist, der jedem von uns des öfteren widerfährt und bei dem nahezu jeder beim Lesen mitnicken kann mit dem Gedanken "Ja, genau das - so eine Scheiße!".
Meine Freunde meinen, ich schreibe in Chats zu viel Alltägliches (und das natürlich extrem albern ;)). Ok, dann lade ich es eben hier ab und hoffe, dem einen oder anderen Leser einen Lacher entlocken zu können.
Genug gefaselt. Bis zur ersten Geschichte!

Viel Spaß,
euer Sebi.

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