Einträge für Leben

Eine Ausbildung bei Rewe - Discounter war gestern!

[Trigami-Review]
Rewe Logo Jeder kennt das: man findet das Kleingeld an der Kasse nicht so schnell und die genervte Kassierin durchbohrt einen mit Blicken. Zuvor suchte man noch einen leckeren Wein zum Geflügelbraten, doch fand sich nicht einmal jemand, der einem die Frage hätte beantworten können.
Wer sich über soetwas ärgert, den hat es schnell mal zu Rewe verschlagen. Allein durch die wesentlich höhere Anzahl an Mitarbeitern sind diese bei weitem stressfreier und dadurch überdurchschnittlich freundlich. Ein kleines Stück heile Welt inmitten der unbarmherzigen Konkurrenz.
Warum sollte man da nicht darüber nachdenken, selbst Teil des gut gelaunten Personals zu werden? Drei meiner Freunde haben den Schritt sogar schon gewagt. Zwar noch nicht in die Ausbildung, aber zur Kassiererin. Klingt vielleicht nicht aufregend, aber - das interessiert doch als Student mit am meisten ;-) - die Bezahlung ist wesentlich besser als bei der Konkurrenz und das Arbeitsklima soll ebenfalls sehr gut sein. Das Team ist gut und auch die Chefs nutzen ihre Machtposition nicht aus.
Meine beste Freundin arbeitete vorher bei einem großen Einkaufsmarkt mit einem K im Logo - und flog praktisch sofort, als sie den ersten Fehltag wegen Krankheit nicht mehr länger hinauszögern konnte. Sowas wirst du bei Rewe nicht finden.

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Was mache ich eigentlich die ganze Zeit über?

Recht ruhig ist es hier zeitweise im Blog gewesen. Alle paar Wochen mal ein Post, dann mal ein zwei mehr und dann wieder fast ein Monat Päuschen. Ja was macht denn der liebe Herr Blogbetreiber denn eigentlich die ganze Zeit, wenn er nicht zum Schreiben kommt?
Die Antwort ist recht einfach: arbeiten. Denn als Informatikstudent im derzeit 8. Semester sollte man auch irgendwann einmal seine Bachelorarbeit machen. Und genau dabei bin ich gerade. Ich arbeite bei einer Sicherheitsfirma, die "Sicherheitsschränke" herstellt. Das ist schwierig zu beschreiben. Man hat es mir an einem Beispiel erklärt und ich denke so kriege ich das auch am besten rüber:

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Morgen gehts zum Blut spenden

Rotes KreuzVor wenigen Tagen flatterte mir eine Broschüre in die Hände. Nicht das übliche Blutspendefaltblatt, sondern ein richtig hübsch gemachter Flyer im ungewöhnlichen Format (sehr lang, sehr schmal). Die versprochenen Vorteile sind vielfältig: neben einem gründlichen Gesundheitscheck und kostenfreien Getränken während des gesamten Aufenthalts gibt es noch 20 € in Bar sowie einen Gutschein für 1 Woche Gratis-Training in einem beliebigen Flexx-Fitnessstudio. Find ich gut. Mal ein klein wenig Sport würde ich gern wieder machen (außer Joggen) - da reicht mir die Woche vollauf, um meine Lust zu stillen *g*.
Natürlich gehe ich nicht nur wegen der direkten Vorteilte zum Blut spenden. Ich wollte das schon lange mal wieder. Vor der Nadel habe ich keine Angst (ich war monatelang Plasma spenden - diese Nadel kann schon mal weh tun, aber die Blutspendenadel spürt man ja weniger als einen Impfungsstich) und an so einer koordinaten Blutspendeaktion wollte ich sowieso schon immer mal teilnehmen. Vielleicht mache ich ja ein Foto, mal gucken.
Ich bin immer wieder beim Blut spenden beeindruckt, wie schnell das derwegen geht und wie wenig Equipment es braucht. Der Beutel, der 500 ml fasst (+ 30 ml für Laboruntersuchungen) ist innerhalb von 5 - 15 Minuten prall gefüllt. Und das lediglich durch ein bisschen Schwerkraft.
Als ich heute mit einem Arbeitskollegen darüber sprach, der sich total vorm Blut spenden fürchtet, waren erschreckende Wissensdefizite aufzudecken. Nein, hier wird einem nichts herausgesaugt. Das läuft ganz automatisch raus... Und wenn einem schlecht wird? Einfach sagen - die Nadel ist schneller raus und eine Schaar Ärzte und Pfleger um einen, als man daran denken kann. Und wenn man nichts mehr sagen kann? So weit lassen die es im Regelfall nicht kommen ;-) - deswegen darf man dabei auch nicht schlafen (auch nicht mal kurz dösen - da wird man sofort freundlich geweckt :-)). Und im Ernstfall ist ebenfalls wieder das Ärzteteam da. Schlimmere Nebenwirkungen als etwas Schwindel gibt es aber normalerweise nicht. Deshalb soll man auch nicht direkt nach dem Blut spenden nach Hause fahren, körperlicher oder geistiger Anstrengung nachgehen oder sich sonstwie in Stress begeben. 30 Minuten Beobachtungszeit (in der man sich irgendwo hinsetzt und z.B. ein Buch liest und was kostenfreies trinkt ;-)) sind das mindeste. Länger bleiben darf man natürlich gern.
So. Das gibt jetzt natürlich nur meine Erfahrungen bisher wieder und nicht den morgigen Tag, aber ich bin guter Dinge, dass alles wieder genauso schön glatt läuft. Im wahrsten Sinne des Wortes :-).

Die Termine sind (telefonische Voranmeldung erwünscht):
- 10.09.2010 von 12 - 19 Uhr (FLEXX Fitnessstudio, Rosenplatz 1A, 09126 Chemnitz, Tel.: 0371/55611)
- 13.09.2010 von 12 - 19 Uhr (FLEXX Fitnessstudio, Schönherrstraße 8, 09113 Chemnitz, Tel.: 0371/4640650)

Update: Leider wurde ich nicht zum Blutspenden zugelassen. Meine Krankenhausgeschichte von vor ein paar Monaten hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was solls, ich habe noch eine Prämie ausgezahlt bekommen, die ich vor 3 Jahren hätte abholen dürfen - immerhin 15 €. Auch gut :-).

Eine Geschichte aus Mallorca

Son Serra de Marina - InnerortsMittlerweile bin ich seit 27.08. wieder im Lande. Da ich im Urlaub keine Bilder posten konnte mangels Internetcafédichte und funktionierender USB-Ports, werde ich das gleich nachholen.
Zu Anfangs habe ich hier aber noch eine Abschrift eines - nennen wir es Tagebucheintrags - vom Tag der Ankunft. Mir war da einfach so, dass ich meine Erlebnisse aufschreiben muss und eigentlich wollte ich das täglich machen. Aber nun ja, wie es halt so ist. Es ist der einzige Eintrag geblieben :-).

14.08.2010
Um 6.00 Uhr startete unser Flugzeug mit 30 min Verspätung in Leipzig. Warum wird der Flughafen in Leipzig eigentlich LEJ abgekürzt?
Der Flug ist äußerst sanft, es gibt kaum Turbulenzen und sogar Frühstück (1 gut belegtes Brötchen) und Getränke (ich bestelle einen Tomatensaft mit Salz und Pfeffer - einfach weil ich mal davon gehört habe, dass er im Flugzeug besser schmecken soll - hat wohl was mit dem Luftdruck zu tun?!).
Kurz vor 8.00 Uhr landen wir in Palma de Mallorca. Ganz sanft, nur ein leichtes Hoppeln und wir sind da. Der Flughafen ist ordentlich groß und die üppig verwendeten hochglanzpolierten Steinplatten auf dem Boden beeindrucken.
Nach kurzer Orientierung finden wir auch schon den Bus von Palma Airport nach Plaza d'Espana. Der erste Bus ist sehr voll, wir lassen ihn links liegen, denn der nächste steht bereits bereit.
Gegen 10.00 Uhr bewegen wir uns durch die Innenstadt von Palma. 22°C, aufkeimende Sonne - in Anbetracht dessen, dass wir noch weit laufen müssen mit unseren Koffern und Rucksäcken - ist das echt in Ordnung.
Der Supermarkt, den wir nach einem Besuch bei einem extrem teuren Burger King finden, ist unübersichtlich und überfüllt. Alle Regale stehen kreuz und quer und ohne erkennbare Ordnung. Kopfschmerzen und Müdigkeitserscheinungen machen sich breit. Wir lassen für 2 Tage Frühstück und Abendessen zu Sechst 30 € da und laufen zum Plaza d'Espana zurück. Dort erwartet uns ein komfortabler Langstreckenbus, der uns für 3,80 € nach Son Serra de Marina bringt. Das Glück steht uns ins Gesicht geschrieben, schlafend.

Nachdem ich diesen Report im Bus geschrieben hatte, stiegen wir noch einmal in einen kleineren Bus in Santa Margalida (manchmal auch Margarita geschrieben) um und waren dann irgendwann am Nachmittag endlich da, nachdem wir 3 Haltestellen zu zeitig in Son Serra de Marina ausgestiegen waren :-).

Bilder liefere ich in einem späteren Post nach.

Kurze Rueckmeldung aus dem Urlaub

Ich sitze hier gerade in einem Internetcafé in Ca'n Picafort und versuche mit der Tastatur klarzukommen. Leider funktioniert der USB-Port zu allem Ueberfluss auch nicht, weshalb ich euch leider nur ein (weniger markantes) Urlaubsbild von meiner Speicherkarte praesentieren kann. Die Urlaubsbilder (bzw. eine Auswahl) gibt es dann spaeter.
Das Bild zeigt einen Mokka Kaffee, den ich hier in Ca'n Picafort getrunken habe. Echt genial. Die unterste Schicht ist purer Schokoladensirup, darauf eine herrliche Schicht Espresso und obendrueber eine dicke Sahnehaube, bestreut mit einer Zucker- und Zimt-Mischung. Koestlich! Kann ich nur empfehlen. Ein Bild des Laedchens, in dem man das trinken kann, folgt auch spaeter :-).
Also bis bald, Sebi.

Bald im Urlaub auf Mallorca

MallorcaVom 14. - 26. August bin ich im Urlaub auf Mallorca. Es geht in den Nordosten in die Nähe von Ca'n Picafort in ein Ferienhaus, zusammen mit 5 Freunden.
Sofern ich mal ein Internetcafé vor Ort finde, werde ich sicher mal ein paar schöne Bilder bloggen und vielleicht den einen oder anderen Reisebericht abliefern.
Die vergangenen Tage liefen dazu schon einige Vorbereitungen, z.B. ein Planungsessen, an dem erste Ausflugsziele festgelegt wurden, wer wen zum Flughafen fährt und wann die Flüge gehen. Nun geht es in die Details, wie die mitzunehmende Reiseapotheke oder - meine heutige Aufgabe - welche Sonnencreme man bedenkenlos verwenden kann ohne sich alle Klamotten gelb zu verfärben (im letzten Urlaub habe ich mir fast die gesamte Garderobe gelb gefärbt und musste einiges wegschmeißen, weil es einfach nicht auszuwaschen ging). Eine richtige Lösung habe ich noch nicht, die Bewertungen im Internet gehen sehr auseinander, denn auch die Produkte ändern ihre Zusammensetzungen von Jahr zu Jahr. Eventuell wird es das LIDL Sunspray mit Lichtschutzfaktor 30 (und noch eins mit 20). Das soll angeblich nicht färben. Mal schauen, ich werde mal darüber berichten, ob es hält, was es verspricht.
Ein paar Geocaches gibt es auch in der Umgebung, mal sehen ;-).

Buchempfehlung: Leonard Goldmann - Jenseits der Grenze

Was soll man von einem 80 Seiten starken Buch schon halten? Man nimmt es in die Hand und fühlt sich sofort an Schulliteratur á la "Aquis submersus", "Effi Briest" und Co erinnert. Doch dieses Buch hat mit den vorgenannten rein gar nichts zu tun, denn es ist spannend, mystisch und lässt sich gut nebenbei lesen.
"Jenseits der Grenze" von Leonard Goldmann hat den Tod als Thema. Doch mit wildem Gemetzel und blutrünstigem Gesterbe á la Stephen King hat es ebenfalls nichts zu tun. Es ist ein Buch über ein Manuskript (ich liebe geschachtelte Erzähler), das von einem Verstorbenen geschrieben worden und auf einem Dachboden nach langen Jahren gefunden worden ist. Frei von christlichen oder anders-religiösen Vorstellungen, berichtet der Verstorbene namens Eric in seinem Manuskript von seinem Autounfall und seinem Leben nach dem Tod. Das eröffnet ihm nicht etwa das Schlaraffenland, sondern auch die eine oder andere Aufgabe ist zu lösen. So findet er sich z.B. im Körper eines Industriellen wieder und erfreut sich an dem ihm gebotenen Luxus, doch dann taucht eine Frau auf und meint, ihn aus einem vergangenen Leben zu kennen.
Was zudem auch interessant ist: Leonard Goldmann ist kein Autor, dessen Buch über den großen Teich zu uns geschippert kam, hier übersetzt wurde und mit dem Leben in Deutschland herzlich wenig zu tun hat. Er ist ein regionaler Autor, spricht hin und wieder die DDR an und auch Ortsnamen wie z.B. Flöha fallen.
Ich kann das Buch absolut empfehlen. Es liest sich flott, die Sprache ist natürlich und unaufgeblasen und die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf. Es war noch nie interessanter, sich in 80 Seiten ein neues Bild des Lebens nach dem Tod anzulesen.
Das Buch kann man z.B. direkt beim Autor oder über Amazon bestellen.

Die Welt ist ein Dorf

Langsam fängt der Ernst des Lebens wieder an: das Studium geht wieder los. Nach langem Hin und Her wegen noch fehlender Dokumente fürs Praxismodul und meinem Krankenhausaufenthalt habe ich nun über einen meiner Professoren ein Vorstellungsgespräch bei der Kemas gehabt. Das ist eine Firma, die unter anderem Sicherheitsschränke mit RFID-Lesegeräten herstellt. Muss man sich z.B. so vorstellen: man hat eine Chipkarte und kann mit dieser über einen Leser fahren und dann geht das jeweilige Fach auf (wenn man es denn öffnen darf). Das setzt sich dann mit Schlüsselausgabesystemen und sowas fort. Das Vorstellungsgespräch lief super und mir wurden auch einige zukünftige Arbeitskollegen vorgestellt, die gerade so im Raum anwesend waren.
Heute ging es dann mal wieder zur Abwechslung zu einer Feier nach Leipzig zu einem Freund, den ich seit der Grundschule kenne. Viele unbekannte und bekannte Gesichter und auch die Nachbarn im Haus wurden eingeladen, denn immerhin sollte die Feier schon recht lange gehen und es sollte großzügig über die nächtliche Ruhestörung hinweggesehen werden. Nicht schlecht gestaunt habe ich dann, als mich einer meiner zukünftigen Arbeitskollegen vor Ort ansprach :-). Falls du das jetzt hier liest - entschuldige, ich habe ja gesagt, ich werde ein bisschen brauchen, um mir die ganzen Namen zu merken - ich habe deinen Namen schon wieder verpriemt. Da staunt man jedenfalls nicht schlecht, wenn man nichtsahnend die Party eines alten Schulfreunds besucht und dabei einen "Kollegen der Zukunft" trifft.
Ich freue mich schon auf die Arbeit in der Firma. Eine bunte, hübsch zusammengewürfelte Gruppe - da pass ich denke ich gut hinein.

Diesem Beitrag fehlt ein Bild. Leider habe ich kein freies Bild gefunden, dass irgendwie zu RFID passt... passiert.

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