Einträge für Leben

Wiedermal ein neues Hobby: Geocaching

Beim LoggenWas habe ich nicht alles schon an Hobbys angefangen, aber nicht ganz ernst weiterverfolgt: Lockpicking, Jogging (dann Fitnessstudio), Züchten von Chilipflanzen, Lautsprecherbau... und sicher noch einiges mehr, über das ich gar nicht erst gebloggt habe, weil es sonst zuviel geworden wäre :-).
Nun, es kommt wieder was dazu! Diesmal geht es ums Geocaching. Doch was ist Geocaching eigentlich und was mache ich da genau?

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Essen macht Leute

Ungesundes Essen - Nudeln aus dem QuaderDiese Geschichte ist zwar schon ein bisschen her, aber spukte mir so lange im Kopf herum, dass ich es doch mal erzählen muss. Ihr erinnert euch ja sicher, dass ich angekündigt habe, ab sofort wesentlich gesünder zu leben. Das habe ich auch umgesetzt.

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2 Wochen Krankenhaus und zurück

Ein Halit - ein Salzkristall aus einem Bergwerk
Die längere Pause war unbeabsichtigt, ich lag im Krankenhaus und wollte mich von jeglichem Stress fernhalten, so auch vom Computer. Um es kurz zu machen, habe ich einen länger zurückliegenden Virusinfekt verschleppt und dadurch eine Herzreizung bekommen. Die führte hin und wieder zu Arrhytmien bzw. nun zu Herzrasen, weshalb ich im Krankenhaus landete. Man hat mich schon etwas seltsam angesehen, dass ich bei diesem Puls (quasi minütlich wechselnd zwischen 70 und 185) überhaupt noch laufen und sprechen konnte :-).
Ein unkonventioneller Bluttest brachte schließlich, nachdem ich bereits eine Herzkatheteruntersuchung über mich ergehen ließ (die absolut schmerzlos war, allerdings die 6 Stunden straffes liegen auf den harten Matratzen schaffen einen danach...), den Befund.
Nun heißt es für mich im Groben und Ganzen: gesünder leben!




- mehr Nachtschlaf (nicht mehr von 3 bis 10, sondern von 22 bis 8/9 Uhr)
- mehr Vitamine (an 5 von 7 Tagen der Woche ein Apfel und eine Möhre, so Bio wie möglich)
- wenn mal Party, dann nicht bis 5 Uhr, sondern eher bis 2
- moderate sportliche Betätigung (kein Sportcenter mehr, eher mal leicht Joggen oder Spazieren)
- sowie ein Alternativtherapierundumschlag (autogen), da gegen die Reizung keine angemessenen Medikamente existieren

Alles Dinge, die man auch durchaus als Selbstverständlich hinnehmen kann, für mich aber bisher nicht waren (Standardausrede: "andere müssen das doch auch nicht" - aber ich bin eben niemand anders).
Am interessantesten von allem ist aber die bei der alternativen Therapie enthaltene Umstellung des Salzes von NaCl auf echtes Steinsalz aus dem Himalaya. Es ist leicht orange, schmeckt sehr angenehm salzig und prickelt leicht auf der Zunge. Im Essen habe ich kaum eine Änderung gemerkt, aber das Salz schmeckt wesentlich "weicher" (versucht mal 1 TL Kochsalz/NaCl über 30 Sekunden auf der Zunge zu lassen, dann wisst ihr, was ich meine) und rein chemisch betrachtet enthält es 84 Elemente, statt 1 (NaCl + Trennmittel).
Wenn Interesse besteht, erzähle ich gern mehr über das Salz, bei dem auch eine Umstellung des Wassers von aufgesprudeltem Leitungswasser auf Quellwasser (für den Alltag Volvic, für eine Soletherapie St. Leonhardt Lichtquelle) einhergeht.

Softdrinks führen zu Bauchspeicheldrüsenkrebs - gehts noch?

Sind Softdrinks krebserregend?Gestern ging es wellenartig durch die Nachrichten: Softdrinks stehen Dank einer 14 Jahre andauernden Studie im Verdacht, das Bauchspeicheldrüsenkrebsrisikio um rund 80 % zu erhöhen. Bei Fruchtsäften konnte diese Risikoerhöhung nicht festgestellt werden.

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Es wird ein neues Auto geben

Citroen C5, in etwa wie unser neuer
Farbe und Art passen :-)
Nachdem Unfall meiner Eltern vor 10 Tagen steht es nun fest: es wird ein neues Auto her müssen. Der Schaden am "alten" Citroen C5 beläuft sich auf über 22.000 €. Wie man da in den Lokalzeitungen auf einen Gesamtschaden von 26.000 € kommt, ist mir etwas schleierhaft, da noch ein weiteres Auto (Citroen C3) mit ziemlicher Sicherheit einen Totalschaden erfuhr. Aber das war wohl einfach grob geschätzt.

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Und es hat "Boom" gemacht

Autounfall vom WeitenWas war das für ein Tag heute! Dass ich hier heute so fertig sitze, das hätte ich gestern Abend, als ich noch weit nach 4 Uhr ins Bett gegangen bin, mir nicht zu träumen gewagt.
10 Uhr riss mich ein Anruf auf dem Handy aus meinen Träumen. Meine Eltern waren gerade unterwegs und waren dabei, meine Oma zum Orthopäden zu schaffen. Soweit so gut, wenn das geklappt hätte. Auf dem Weg an einer Kreuzung passierte es: bei Innenstadttempo fuhr auf einer Querstraße ein Caddy einem Kleinwagen auf und schob ihn in die Seite des C5 meiner Eltern. Ich dachte mir, noch im Halbschlaf: mh, ok, hat halt etwas gebummst, alle sind noch etwas aufgeregt. Nicht so schlimm, ich weiß bescheid. Und legte mich wieder hin.
15 Minuten später der zweite Anruf: ich müsse vorbeigefahren kommen und meine Oma holen, das könne noch länger dauern. Es schien auch jemand etwas schwerer verletzt zu sein, ansonsten waren alle relativ wohlauf. Da realisierte ich erstmal, dass der Crash wohl heftig genug gewesen sein muss, dass meine Eltern nicht weiterfuhren konnten.
Ich putzte mir schnell die Zähne, erwärmte gleichzeitig eine Tasse Milch in der Mikrowelle,schüttete mir eine ungezählte Anzahl an Löffeln voll Eiskaffeepulver hinein und exte das Gebräu - Zuckerschock pur aber ein guter Notfallsfrühstücksersatz. Nach etwas Fußmarsch fuhr ich mit meinem Auto zur Unfallstelle. Man hatte mir Wolgograder Allee, Querstraße Max-Müller-Straße durchgegeben. Das Navi war zum Glück startbereit und führte mich in 11 Minuten hin.
Kurz zuvor - etwa 200 m davor - habe ich noch überhaupt nichts vom Unfall gesehen. Kein Stau, nichts. Als das Navi noch 150 m anzeigte, sah ich eine komplett gesperrte Kreuzung mit Haufen von gelben und blauen blinkenden Lichtern, die Polizei schleuste im Wechsel Fahrzeuge an den drei Unfallwagen vorbei. Alle ordneten sich auf der linken Spur ein, nur ich nicht. Ich sah meine Mutti schon von weitem winken und mir bedeuten, dass ich herangefahren kommen sollte. Ich fuhr also langsam an die Kreuzung heran, unter den verwunderten Blicken der anderen Verkehrsteilnehmer, da ich als einziger stur auf dieser Spur weiterfuhr.
Es hatte ganz schön gerummst. Ein Zeuge berichtete, er wäre eigentlich gar nicht in unmittelbarer Nähe gewesen, doch es hätte derart geknallt, dass er einfach hätte schauen müssen. Und wie ihr auf dem Bild seht (das ist nur das Auto meiner Eltern im Ist-Zustand) war das auch ein ordentlicher Aufprall. Beide Airbags waren aufgegangen, die Gurtstraffer ausgelöst, der Motorraum verschoben, die Knautschzone optimal ausgenutzt. Ob es ein Totalschaden wird, ist noch nicht bekannt.
Ich lud dann meine Oma ein, eigentlich mit dem Ziel, sie zu sich nach Hause zu fahren. Auf dem Weg überlegten wir es uns aber anders, da ihr doch irgendwie immer mehr weh tat. Vermutlich "nur" geprellt, aber gerade im hohen Alter sollte man vorsichtiger sein. Also ging für mich dann die Fahrerei los. Erst zu ihrer Hausärztin und nach 1 1/2 Stunden Wartezeit (es ist ja nicht so, dass die Patientin gerade einen Autounfall gehabt hätte und über Schmerzen an verschiedensten Stellen klagte) wurden wir zur Rettungsstelle weitergeschickt. Nebenbei wurde aber vergessen, zu erklären, wo die überhaupt ist. Ich ließ es mir also extra noch erklären und fuhr mit meiner Oma auf den Parkplatz des Flemmingkrankenhauses. Doch wie weiter? Der große Eingang, vor dem eine Handvoll Krankenwagen stehen, mit einem Schild davor "Liegendannahme"? Das konnte es nicht sein... Nachdem wir bereits mühsam einen etwa 200 m langen, stetig ansteigenden Weg erklommen hatten (und meine Oma schon ziemliche Probleme beim Laufen hatte), gingen wir also wieder ein paar Treppenstufen herunter zum Haupteingang. Jeder Schritt ein kleiner Wettkampf.
Der C5 ist wahrscheinlich hinüberZum Glück nahm uns dort gleich eine Schwester (in rot?) in Empfang und erklärte uns, dass bei der Liegendannahme auch an der Seite eine Tür sei: "Rettungsstelle". Gott ist das beschissen gekennzeichnet! Noch dazu muss man sich dann auch noch trauen, mal an der Tür ohne Türklinke zu rütteln und zu gucken, ob sie auf ist. Bei einem Krankenhaus? Nein Danke!
Mir wurde dann erstmal erklärt, wo die Kantine sich befindet, denn ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. Meine Oma beharrte auch darauf und so kam es, dass meine Oma in eine mir unbekannte Richtung gekarrt wurde und ich mich mit einem Teller mit 3 Eierkuchen und sehr dicker Vanille(-Pudding)-Soße wiederfand (für 3,60 €). Aber das rutschte wenigstens nach den ganzen Sorgen, die ich mir machte, ganz gut.
Gegen 14.30 Uhr lösten mich dann meine Eltern ab. Durch die automatische Notruffunktion des Citroen C5 bei Airbagöffnung wurde gleich ein Sachverständiger vom Autohaus mit an die Unfallstelle gerufen, der ADAC kam sofort und nachdem alle Daten erfasst waren, waren meine Eltern bereits gegen 12 Uhr vom ADAC ins Autohaus befördert worden und suchten sich dort einen fahrbaren Untersatz für die nächste Zeit aus. Das nenn ich immerhin mal Service.
18 Uhr war dann erstmal alles vorbei, meine Oma ließ sich aus dem Krankenhaus entlassen - es schienen nur eine ordentliche Anzahl Prellungen zu sein vom pyrotechnischen Gurtstraffen und meine Eltern trafen, nachdem sie sie nach Hause gefahren hatten, hier ein. Etwas zu Essen rutschte dann doch irgendwie herunter.
An dieser Stelle kann ich nur sagen: ein Lob auf die Technik. Einen Aufprall mit 50 km/h relativ unbeschadet zu bestehen ist schon grandios. Auch meinte mein Vater alle Türen gingen noch wunderbar auf, obwohl vorn alles verzogen ist. Die automatische Notrufabsetzung ist auch ein Wahnsinnsding. Da zeigen sich die 5 Sterne im NCAP-Crashtest im Realitätstest.
Ganz schlimm erwischt hatte es übrigens die Personen im mittleren Fahrzeug. Bei denen knallte es erst von hinten und dann auch noch von vorn, als sie in die Spur meiner Eltern geschoben wurden. Die Frau, die bei dem Unfall verletzt worden ist, konnte aber am Abend schon wieder die Rettungsstelle verlassen. Meine Eltern meinten aber, sie sah ziemlich mitgenommen aus - wen wunderts.

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" in 3D, genial!

Gestern war ich mit einem Freund im CineStar in der Galerie am Roten Turm. Das Kino hatte vor kurzem Schlagzeilen in den Regionalblättern gemacht, weil es sich eine neuartige Leinwand für 3D-Filme, neue Projektions- und Verschlüsselungstechnik zugelegt hatte. Ich war vor vielen vielen Jahren mal in einem "3D-Kino", das aber mehr der Vorführung von Effekten diente und noch auf die gute alte blau/rote-Brille setzte. Ich wollte unbedingt wissen, wie ein ganzer Film sich dann anfühlt.
Im Kino gabs für 8,50 € erstmal die Karte für den Film und für nochmals 1 € eine 3D-Brille aus Plastik. Ganz schöner Klopper, der gegen Ende der Vorstellung auf Nase und Schläfen drückt - ist aber groß genug, dass auch der größte Quadratschädel hineinpassen würde. Die Gläser sehen leicht grauschleierig aus - das wirkt so durch das Polarisationsverfahren.
Die Effekte: die 3D-Effekte sind problemlos wahrnehmbar, man braucht keine Eingewöhnungsphase, um dreidimensional zu sehen. Allerdings braucht es etwas Eingewöhnung für die häufig eingesetzten Unschärfeeffekte. Von Filmen ist man ja gewohnt, dass hier und da etwas nicht im Fokus des Auges liegt, doch bei Avatar in 3D war das noch viel ausgeprägter.
Auch saßen wir recht nah am Rand des Kinos, weshalb stark räumliche Objekte etwas unscharf wurden. Das ist ein Nachteil des Polarisationsverfahrens - also am besten beim nächsten mal einen Platz direkt in der Mitte des Kinos ergattern ;-).
Zum Film: die Story bleibt jederzeit überschau- und vorhersehbar, doch es stört einen nicht, da man 99% des Films nur am Staunen ist. Die Dredimensionalität ist dezent gehalten, damit man keinen Schock kriegt, wenn irgendetwas auf einen zufliegt. Meist geht die Tiefe eher in die Leinwand hinein als aus ihr heraus. Das ist angenehm und gibt einem eine vollkommen neue Art, einen Film zu sehen. Das hat man auch den Leuten um uns angesehen: jeder einzelne war absolut gebannt. Und das Kino war nahezu voll - das freut die Kinobetreiber natürlich auch nach der Flaute, die lange Zeit herrschte.
Es gibt alles, was man braucht: einen bösen Bösewicht, einen strahlenden Helden, eine schier unlösbare Situation, glückliche Zufälle nach Hollywood-Art und natürlich eine Liebesgeschichte mit Eifersucht, Rückschlägen und Happy End. Wäre "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ein ganz normaler Film geworden: kaum einer hätte ihn sonderlich interessant gefunden. Doch die Bildgewaltigkeit bügelt alles aus, der Film ist unheimlich detailverliebt und trotz seiner Vorhersehbarkeit sehr spannend.
Die Charaktere sind glaubwürdig, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, mit ihnen fiebern und bangen, wenn es wiedermal um die Wurst geht.
Als Fazit kann ich nur eine absolute Empfehlung aussprechen. Ich dachte erst, der Film könnte mir zu bunt sein, doch es macht einfach Spaß, sich durch diese fremde Welt "Pandora" zu bewegen. Man sollte, wenn man die Möglichkeit hat, den Film aber unbedingt in 3D ansehen, dann ist es nicht nur ein Film, sondern ein Erlebnis.

Der Feuerwerkseinkauf geht wieder los

Silvester RaketeSilvester rückt wieder näher und ich fange wieder damit an, mich mit Feuerwerk einzudecken. Dass ich ein Einzelfall damit bin, dass ich doch jährlich recht viel Geld für die bunten Farben am Himmel ausgebe, ist mir ja letztes Jahr schon aufgefallen. Doch dieses Jahr scheinen nicht nur die Leute nicht viel kaufen zu wollen, sondern auch die Händler scheinen nicht wirklich Interesse daran zu haben, dass man bei ihnen etwas kauft. Fast durch die Bank werden mittlerweile Versandkosten von etwa 23 € erhoben - unabhängig vom Bestellwert. Angeblich wegen der Gefahrenklasse 1.4G (Klasse II), die dann, wenn man sie unbedingt per UPS verschicken will, nur den Gefahrguttransport zulässt.
Doch es geht doch auch einfacher? Zum Beispiel versendet einer der größten Anbieter für Feuerwerk (dessen Artikelpreise mir aber zu hoch waren und auch nicht alles hatte, was ich wollte) ganz normal per DHL für 6,90 € Versand - auch 1.4G! Warum sollte dieser Anbieter eine Ausnahme sein?
pyroweb.de | OnlineShop für Feuerwerk und Pyrotechnik

Meiner Meinung nach wollen die anderen Anbieter sich mit dieser Überpräsentation der Gefährlichkeit von Feuerwerksartikeln und dem deshalb nötigen Gefahrguttransport Kleinstbestellungen vom Leib halten. Für einen Gesamtbestellwert von 20 € schauen halt viele nicht einmal die Umverpackung an, in die die Bestellung wandern soll.
Ich für meinen Teil habe mit Sky of Explosion Feuerwerke aber einen guten Mittelweg gefunden. Man kann auch jetzt noch für dieses Silvester vorbestellen (fast alle anderen Anbieter haben schon lange Bestellschluss!), die Preise sind gut und statt des Versands kann man die Ware auch selbst abholen. Ein Novum unter den Großversendern! Der Anbieter ist in Freiberg ansässig, das sind von hier etwa 30 km. Da wir mit dem Diesel meiner Eltern fahren werden, werden wir für die gesamte Strecke (also hin und zurück) ziemlich glatt 5 € verbrauchen. Wenn das mal kein günstiger Versand ist!

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