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Was mache ich eigentlich die ganze Zeit über?

Recht ruhig ist es hier zeitweise im Blog gewesen. Alle paar Wochen mal ein Post, dann mal ein zwei mehr und dann wieder fast ein Monat Päuschen. Ja was macht denn der liebe Herr Blogbetreiber denn eigentlich die ganze Zeit, wenn er nicht zum Schreiben kommt?
Die Antwort ist recht einfach: arbeiten. Denn als Informatikstudent im derzeit 8. Semester sollte man auch irgendwann einmal seine Bachelorarbeit machen. Und genau dabei bin ich gerade. Ich arbeite bei einer Sicherheitsfirma, die "Sicherheitsschränke" herstellt. Das ist schwierig zu beschreiben. Man hat es mir an einem Beispiel erklärt und ich denke so kriege ich das auch am besten rüber:
Stellt euch vor ihr seid Chef einer mittelständischen Firma und ihr habt einen Fuhrpark. Derzeit läuft das bei euch so ab: wenn ein Mitarbeiter ein Auto braucht, dann schnappt er sich einen Schlüssel und trägt sich eventuell noch ins Fahrtenbuch ein, damit man ungefähr weiß, wer gerade welchen Wagen hat. Die, die zuerst zugreifen, bekommen natürlich den schönsten Wagen und manche gehen vielleicht leer aus und andere wiederum vergessen, sich ins Buch einzutragen. Und dann sind da noch die, die vielleicht mal einen Führerschein hatten, als sie der Firma beitraten. Doch wer weiß, ob das aktuell noch so ist?
Der Clou ist ein intelligenter Sicherheitsschrank. In diesem befinden sich Fächer mit jeweils einem Autoschlüssel. Die Schlüssel haben einen RFID-Chip, so "weiß" jedes Fach (und damit auch der Schrank), welcher Schlüssel in ihm liegt und somit welche Autos noch da sind (so sie nicht gestohlen worden sind ;-)). Damit ein Mitarbeiter nur ein Auto nehmen kann, wenn er auch im Besitz eines Führerscheins ist, lässt du dir einmalig von jedem Mitarbeiter den Führerschein geben und klebst einen kleinen RFID-Chip (in der Größe und Form auch RFID-Tag genannt) darauf. Wird der Führerschein eingezogen, kann der Mitarbeiter auch kein Auto mehr holen.
Weitere Vorteile? Der Schrank ist beliebig programmier- und ausstattbar. So kann man die Fahrzeuge z.B. rotieren lassen, sodass jeder mal ein anderes bekommt, man kann die Mitarbeiter Fahrzeuge für Fahrten vorreservieren lassen und weiß jederzeit Bescheid, wer welches Auto wann hatte (bzw. den Schlüssel - man sollte seine Mitarbeiter deshalb nötigen, die Schlüssel immer schnellstmöglich zurückzuschaffen :-)). Der Schrank darf natürlich auch mit technischen Leckerlies wie einem Touchscreen ausgerüstet werden, über den man sich dann schön einen Wagen aussuchen kann.

Nun wisst ihr einigermaßen Bescheid, mit was ich es zu tun habe :-). Vor allem programmiere ich da, etwa immer von 9.30 Uhr bis 16 Uhr - und die Bachelorarbeit muss natürlich auch geschrieben werden. Da ist am Abend eher nicht mehr so die Zeit (und Lust) da, etwas zu bloggen. Aber wer dennoch gern mal noch etwas von mir lesen möchte, der darf mir gern in Twitter folgen. Da schreibe ich hin und wieder auch mal etwas, auch wenn ich es hier nicht blogge.

Heute mal kein Bild, da ich leider kein frei verwendbares finden konnte, das thematisch annähernd passt.

2 Kommentare

Linear

  • *
    Interesse-aus-dem-Ausland  
    Wie lautet denn dein Twitter Name?
    • *
      Sebi  
      Ah sorry, ich hatte den Link vergessen. Hab ihn oben eingefügt. Ansonsten kann man auch auf das Twittervögelchen klicken neben meiner E-Mail-Adresse. Aber irgendwie ist es gerade bei mir ausgeflogen. Seltsam.

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